Energiewende

Penzberger Bürgerenergiepreis – a lustige Gschicht!

A lustige Gschicht!

Hansel: He Sepp, host ghört. Die BfP hat an Antrag gstoid und der gesamte Stadtrat hod dem zuagstimmt.

Sepp: Wos für an Antrag?

Hansel: An Antrag auf Einführung eines Energiepreises für de Bürger. Des war am 14.01.2014 a in da Zeitung gstandn.

Sepp: Ja gibts des. Alle hom an Antrag der BfP zuagstimmt. Des kon doch ned sei. Des ist doch scheiß egal wos de für an Antrag stoin. Ablehna, immer ablehna!!!

Hansel: Na, des hom ma doch macha miaßn, weils ja um die Energiewende geht. Und de Greana san ja do a dafür gwen. Wia kenna doch ned gega unsere Verbündeten schiaßn. Aber wir hom des einfach ois flacka losn. Gmerkt hods a koana. Weder de Bürger, nu de Presse.

Sepp: Ha, ha. Des gibts ja ned. Und de Bürger für Penzberg homs so lang a ned gmerkt?

Hansel: De Bürger für Penzberg hom ma blitz. Wir san ja ned bled. Wir hom des Goid in den Haushalt eigstoid, aber mit meiner Anordnung an de Verwaltung nix zum macha.

Sepp: I kand varegga. Guad gmacht Hansel. Aber a bisserl duads ma um de Bürger scho leid. Jetzt wo mas sauba abzockt hom, hättens a paar Euronen verdient kappt. Aber wos sois. Machma weida so: MITEINANDER – NEUES GESTALTEN – GUTES BEHALTEN

 

Förderprogramm für private Hausbesitzer: 10000 Häuser Programm

Das 10.000-Häuser-Programm besteht aus den zwei Teilen „EnergieSystemHaus“ und „Heizungstausch„. Mit der Entscheidung für einen der beiden Programmteile können Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern (einschließlich Reihenhäusern) in Bayern den „EnergieBonusBayern“ erhalten. Der Bonus wird als Zuschuss in Höhe von 1.000 bis zu 18.000 Euro gewährt.

Programmteil EnergieSystemHaus

Mit einem „TechnikBonus“ wird der Einsatz eines innovativen Heiz-/Speicher-Systems mit Energiemanagementsystem gefördert, das die Speicherung von Energie sowie die Flexibilisierung des Energiebezugs ermöglicht. Dadurch kann der Energiebezug aus den öffentlichen Stromnetzen reduziert bzw. eine Selbstversorgung erreicht werden. Weiterlesen

Stadtradeln ein voller Erfolg!

230 RadlerInnen, davon 14 Mitglieder des Kommunalparlaments, legten insgesamt 39.580 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 5.699,5 kg CO2 (Berechnung basiert auf 144g CO2 / Personen-Kilometer). Dies entspricht der 0,99-fachen Länge des Äquators.

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Einfach nur Spitze was die Penzberger hier geleistet haben. Und das nur mit Muskelkraft! Die Bürger für Penzberg waren dabei das fahrradaktivste Team mit 629 Kilometer (90,6 kg/CO2) pro Person!

Großen Dank an alle Penzberger Radler und auf eine zweite Aktion in 2016!

Gaskonzession vergeben

Mit dem Amtsblatt Nr. 16/2014 wurde in der Sommerpause der letzte formale Akt zur Vergabe der Gaskonzession an die SWM Infrastruktur Region GmbH, eine Tochterfirma der Stadtwerke München, durch Bürgermeisterin Zehetner vollzogen. Für die nächsten 20 Jahre werden die SWM für unser Gasnetz zuständig sein.

Die BfP hat gegen die Vergabe an die SWM gestimmt. Wir wollten den bisherigen Netzbetreiber Energienetze Bayern (ENB) behalten! Abgesehen davon, dass die ENB unser Penzberger Netz bestens kennen und keinen Anlass zur Kritik gegeben haben, waren die ENB auch der für die Penzberger Gaskunden deutlich kostengünstigere Netzbetreiber.

Wer sich zukünftig einen Gasanschluss legen lässt, der muss mehr bezahlen. Bekam man bei der ENB zum Pauschalpreis von 3.141,60 Euro einen Anschluss bis 30 kW (reicht für ein 2-3 Familienhaus), wird man zukünftig nur noch einen 20 kW-Anschluss zum Pauschalpreis von 3.226,09 Euro bekommen. Bei ENB wurde die Leitung fix und fertig bis in den Keller gelegt, bei SWM zahlt man zusätzlich 69,02 Euro pro Meter Trasse auf dem privaten Grundstück, bei z.B. 10 m zwischen Grenze und Keller macht das schnell weitere 690,20 Euro aus. Alle Kostenangaben sind inkl. 19% MWST.

Nicht nur die Installation wird teurer, auch die Kosten für den Gasbezug werden sich wohl erhöhen da die SWM außerhalb Münchens deutlich höhere Netznutzungsentgelte für die Durchleitung des Erdgases verlangt als in der Landeshauptstadt. Ein Gaslieferant muss heute 422,26 Euro pro Jahr (inkl. Konzessionsabgabe, inkl. 19% MWST) an die ENB (Preisblatt 2014) für die Versorgung eines Penzberger Haushalts-Musterkunden mit Standard-Lastprofil (SLP) und einem Verbrauch von 30.000 kWh/a zahlen. Bei der SWM Infrastruktur Region GmbH kostet die Durchleitung der gleichen Gasmenge 702,37 Euro brutto (Preisblatt 2014, SLP) und damit 280,10 Euro pro Jahr mehr. Angesichts der dünnen Margen im wettbewerbsintensiven liberalisierten Gasmarkt werden die Lieferanten die erhöhten Monopol-Durchleitungskosten wohl an die Endkunden weiter geben. Über die Vertragsdauer werden damit pro Gaskunde zusätzlich rund 5.600,- Euro über den Umweg der SWM in die Münchner Stadtkasse geleitet, Geld das als Kaufkraft in Penzberg fehlen wird.

Wer es nachrechnen möchte der findet die entsprechenden Informationen für die ENB hier und für die SWM Infrastruktur Region GmbH hier.

Die SPD, die Grünen und unsere neue Bürgermeisterin können sicher erklären, warum sie diesen Vergabebeschluss nach München getätigt haben.

BfP-Fraktion stellt erneut Antrag zum Stadtradeln

Die Stadtratsfraktion der Parteifreien Wählervereinigung e. V. „Bürger für Penzberg“ – BfP stellt zur Stadtratssitzung am Dienstag, den 24. Juni 2014 folgenden Antrag:

Der Stadtrat möge beschließen, dass sich die Stadt Penzberg an der Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ beteiligt.

Begründung:
STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis. Alle Informationen und Materialien zum STADTRADELN finden Sie im Internet unter: www.stadtradeln.de

Unser Antrag vom letzten Jahr wurde in der Stadtratssitzung am 25.06.2013 abgelehnt. Eine mögliche Teilnahme auf das Jahr 2014 verschoben.

Zwischenzeitlich beteiligen sich immer mehr Städte und Gemeinden bei dieser Aktion. Der gesamte Landkreis München beteiligt dabei mit seinen Mitgliedsgemeinden.

Vom 01. Mai bis 30. September sind alle Mitglieder der Kommunalparlamente aufgerufen, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und im Team mit Bürgerinnen und Bürgern möglichst viele Fahrradkilometer  – beruflich oder privat – zu bewältigen.

Zum siebten Mal findet 2014 die Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis statt, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas mit rund 1.700 Mitgliedern in 20 Ländern Europas. Die Teilnahme war für bayerische Kommunen grundsätzlich kostenlos! Da das Budget zum 02.06.2014 ausgeschöpft ist, beträgt die Teilnahmegebühr für Penzberg einmalig 900 €.

Das STADTRADELN dient zum Klimaschutz sowie zur Radverkehrsförderung und kann von deutschlandweit allen Kommunen (i. e. Städte, Gemeinden, Landkreise, Regionen) an 21 zusammenhängende Tagen – frei wählbar im Zeitraum 1. Mai bis 30. September – durchgeführt bzw. eingesetzt werden.

Vorschlag wäre der Zeitraum 01. – 21. September 2014. Es wäre bis dahin ausreichend Zeit für die Administration und für Werbeaktionen in den Kindergärten, Schulen und der gesamten Bevölkerung!

Mit der Kampagne steht den Kommunen eine bewährte, leicht umzusetzende Maßnahme zur Verfügung, um mit verhältnismäßig geringem Aufwand und Mitteln im wichtigen Bereich Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Mobilität aktiv(er) zu werden.

Download: Antrag Stadtradeln vom 102.06.2014

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