Energiewende

Fridays for Future – Stellungnahme zum Forderungskatalog

Die Parteifreie Wählergemeinschaft Bürger für Penzberg – BfP – e.V. begrüßt die Aktion „Fridays for Future“!

Der Antrag „Grundsatzbeschluss „Klima- Natur- und Umweltschutz“ des Stadtrates Penzberg für die Stadt Penzberg“ vom 23.09.2019 wurde am 24.09.2019 in der Stadtverwaltung eingereicht.  Download

Anträge der BfP zum nachhaltigen Klimaschutz wurden von der Mehrheit im Stadtrat bereits im Jahre 2012 abgelehnt. Hier insbesondere unser Antrag zur Umsetzung der Energiewende vom 24.11.2012 mit einem konkreten Maßnahmenplan, der sich u.a. auch mit dem Forderungskatalog deckt und eine Mitbestimmung von Schülern vorsah. 2013 wurde sogar der erste Antrag für das Stadtradeln vom Stadtrat abgelehnt, was jetzt ein großartiger Erfolg ist! Der Antrag zum Heizungspumpentausch war ebenso erfolgreich, wie unser Antrag auf Einführung eines Energiepreises!

Zum Forderungskatalog nimmt die BfP eine klare Position ein:


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Penzberger Bürgerenergiepreis – a lustige Gschicht!

A lustige Gschicht!

Hansel: He Sepp, host ghört. Die BfP hat an Antrag gstoid und der gesamte Stadtrat hod dem zuagstimmt.

Sepp: Wos für an Antrag?

Hansel: An Antrag auf Einführung eines Energiepreises für de Bürger. Des war am 14.01.2014 a in da Zeitung gstandn.

Sepp: Ja gibts des. Alle hom an Antrag der BfP zuagstimmt. Des kon doch ned sei. Des ist doch scheiß egal wos de für an Antrag stoin. Ablehna, immer ablehna!!!

Hansel: Na, des hom ma doch macha miaßn, weils ja um die Energiewende geht. Und de Greana san ja do a dafür gwen. Wia kenna doch ned gega unsere Verbündeten schiaßn. Aber wir hom des einfach ois flacka losn. Gmerkt hods a koana. Weder de Bürger, nu de Presse.

Sepp: Ha, ha. Des gibts ja ned. Und de Bürger für Penzberg homs so lang a ned gmerkt?

Hansel: De Bürger für Penzberg hom ma blitz. Wir san ja ned bled. Wir hom des Goid in den Haushalt eigstoid, aber mit meiner Anordnung an de Verwaltung nix zum macha.

Sepp: I kand varegga. Guad gmacht Hansel. Aber a bisserl duads ma um de Bürger scho leid. Jetzt wo mas sauba abzockt hom, hättens a paar Euronen verdient kappt. Aber wos sois. Machma weida so: MITEINANDER – NEUES GESTALTEN – GUTES BEHALTEN

 

Förderprogramm für private Hausbesitzer: 10000 Häuser Programm

Das 10.000-Häuser-Programm besteht aus den zwei Teilen „EnergieSystemHaus“ und „Heizungstausch„. Mit der Entscheidung für einen der beiden Programmteile können Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern (einschließlich Reihenhäusern) in Bayern den „EnergieBonusBayern“ erhalten. Der Bonus wird als Zuschuss in Höhe von 1.000 bis zu 18.000 Euro gewährt.

Programmteil EnergieSystemHaus

Mit einem „TechnikBonus“ wird der Einsatz eines innovativen Heiz-/Speicher-Systems mit Energiemanagementsystem gefördert, das die Speicherung von Energie sowie die Flexibilisierung des Energiebezugs ermöglicht. Dadurch kann der Energiebezug aus den öffentlichen Stromnetzen reduziert bzw. eine Selbstversorgung erreicht werden. Weiterlesen

Stadtradeln ein voller Erfolg!

230 RadlerInnen, davon 14 Mitglieder des Kommunalparlaments, legten insgesamt 39.580 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 5.699,5 kg CO2 (Berechnung basiert auf 144g CO2 / Personen-Kilometer). Dies entspricht der 0,99-fachen Länge des Äquators.

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Einfach nur Spitze was die Penzberger hier geleistet haben. Und das nur mit Muskelkraft! Die Bürger für Penzberg waren dabei das fahrradaktivste Team mit 629 Kilometer (90,6 kg/CO2) pro Person!

Großen Dank an alle Penzberger Radler und auf eine zweite Aktion in 2016!

Gaskonzession vergeben

Mit dem Amtsblatt Nr. 16/2014 wurde in der Sommerpause der letzte formale Akt zur Vergabe der Gaskonzession an die SWM Infrastruktur Region GmbH, eine Tochterfirma der Stadtwerke München, durch Bürgermeisterin Zehetner vollzogen. Für die nächsten 20 Jahre werden die SWM für unser Gasnetz zuständig sein.

Die BfP hat gegen die Vergabe an die SWM gestimmt. Wir wollten den bisherigen Netzbetreiber Energienetze Bayern (ENB) behalten! Abgesehen davon, dass die ENB unser Penzberger Netz bestens kennen und keinen Anlass zur Kritik gegeben haben, waren die ENB auch der für die Penzberger Gaskunden deutlich kostengünstigere Netzbetreiber.

Wer sich zukünftig einen Gasanschluss legen lässt, der muss mehr bezahlen. Bekam man bei der ENB zum Pauschalpreis von 3.141,60 Euro einen Anschluss bis 30 kW (reicht für ein 2-3 Familienhaus), wird man zukünftig nur noch einen 20 kW-Anschluss zum Pauschalpreis von 3.226,09 Euro bekommen. Bei ENB wurde die Leitung fix und fertig bis in den Keller gelegt, bei SWM zahlt man zusätzlich 69,02 Euro pro Meter Trasse auf dem privaten Grundstück, bei z.B. 10 m zwischen Grenze und Keller macht das schnell weitere 690,20 Euro aus. Alle Kostenangaben sind inkl. 19% MWST.

Nicht nur die Installation wird teurer, auch die Kosten für den Gasbezug werden sich wohl erhöhen da die SWM außerhalb Münchens deutlich höhere Netznutzungsentgelte für die Durchleitung des Erdgases verlangt als in der Landeshauptstadt. Ein Gaslieferant muss heute 422,26 Euro pro Jahr (inkl. Konzessionsabgabe, inkl. 19% MWST) an die ENB (Preisblatt 2014) für die Versorgung eines Penzberger Haushalts-Musterkunden mit Standard-Lastprofil (SLP) und einem Verbrauch von 30.000 kWh/a zahlen. Bei der SWM Infrastruktur Region GmbH kostet die Durchleitung der gleichen Gasmenge 702,37 Euro brutto (Preisblatt 2014, SLP) und damit 280,10 Euro pro Jahr mehr. Angesichts der dünnen Margen im wettbewerbsintensiven liberalisierten Gasmarkt werden die Lieferanten die erhöhten Monopol-Durchleitungskosten wohl an die Endkunden weiter geben. Über die Vertragsdauer werden damit pro Gaskunde zusätzlich rund 5.600,- Euro über den Umweg der SWM in die Münchner Stadtkasse geleitet, Geld das als Kaufkraft in Penzberg fehlen wird.

Wer es nachrechnen möchte der findet die entsprechenden Informationen für die ENB hier und für die SWM Infrastruktur Region GmbH hier.

Die SPD, die Grünen und unsere neue Bürgermeisterin können sicher erklären, warum sie diesen Vergabebeschluss nach München getätigt haben.

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